Die Ausstellung „Mainz blickt ins All“ ist bis 14. Juni im Rathaus zu sehen. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Das Universum hat viel zu bieten: Explodierte Sterne hinterlassen faszinierende Nebel. Wunderschöne Sterneninseln sind so weit entfernt, dass ihr Licht zum Teil viele Millionen Jahre braucht, bis es irdische Astronomen einfangen und daraus tolle Fotos zaubern. Aber auch das heimische Sonnensystem hat einiges zu bieten: den monströsen Jupiter, die geheimnisvolle Venus, den höllenheißen Merkur, den rostroten Mars und den vereisten Zwergplaneten Pluto.

Die Ausstellung zeigt nicht nur faszinierende Fotos, sondern auch Wissenswertes direkt aus Mainz. Foto: Ralph Keim

Seit vielen Jahren schauen die Mitglieder der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft Mainz in die Weiten des Universums. Jetzt eröffnen sie mit der Ausstellung „Mainz blickt ins All“ dem Besucher noch bis zum 14. Juni in der Rathausgalerie einen einen ganz besonderen Blickwinkel, einen kosmischen Blickwinkel. Die Ausstellung zeigt nicht nur faszinierende Fotos, sondern auch die dazugehörigen Geräte, sprich Fernrohre. Außerdem kleine Boten aus den Weiten des Weltalls, in Form von Meteoriten.

Seit 1970 ist die Astronomische Arbeitsgemeinschaft ein fester Bestandteil der lokalen Vereinslandschaft und widmet sich einer besonderen Aufgabe: Das Interesse an den Naturwissenschaften und die Begeisterung für die Astronomie zu wecken. Was Jan-David Förster, Mitglied der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft, bei der Ausstellungseröffnung ausdrücklich bedauerte: Die Volkssternwarte in der Innenstadt ist seit 2012 geschlossen. Mit dem Projekt „Rheinhessen-Sternwarte“ verfolgt Arbeitsgemeinschaft daher einen neuen Plan zur Wissensvermittlung.

Interessantes und Wissenswertes vermittelt aber auch die sehenswerte Ausstellung, beispielsweise einen Meteoriten, der 1852 in der Nähe des Gautors gefunden wurde. Abgerundet wird die Ausstellung „Mainz blickt ins All“ mit historischen Ausstellungsstücken und dem „Pulsarium“ des Künstlers Steffen Henschel.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“