Der Fahrradflohmarkt des Fördervereins der Lindenschule bot eine große Auswahl an „Gebrauchten“. Foto: Ralph Keim

TREBUR – Mit einem Fahrradflohmarkt besserte der Förderverein der Lindenschule seine Kasse auf. Mit den Einnahmen kann an der Grundschule in Trebur demnächst ein interessantes Projekt realisiert werden.

Ein gebrauchtes Kinderfahrrad, bestens in Schuss, geeignet für den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule: 35 Euro. Ein Herrenrad, schon etwas in die Jahre gekommen, aber sehr robust: 90 Euro. Ein klassisches Rennrad, topgepflegt: 130 Euro. Wer einen fahrbaren, nicht motosrisierten Untersatz gesucht hat, der wurde beim Fahrradflohmarkt mit Sicherheit fündig.

Denn auch in diesem Jahr präsentierten die Unterstützer der Treburer Grundschule an der Hauptstraße etliche „Gebrauchte“. Die Auswahl war groß und ständig umlagert, was vielleicht auch am Superfrühling lag, der die Menschen schon seit geraumer Zeit verwöhnt und Lust auf das Radeln macht.

„Unseren Fahrradflohmarkt bieten wir zwei mal im Jahr an, das nächste mal beim verkaufsoffenen Sonntag von Spass uff de Gass am 17. September“, erläuterte Gudrun Merkers, Vorsitzende der Fördervereins. Die Abwicklung ist stets einfach: Der Anbieter bringt das Rad, den Bobbycar oder das Kettcar morgens vorbei und legt den Verkaufspreis fest. Zehn Prozent davon gehen an den Förderverein. Was am Ende des Tags nicht abgeholt wird, kommt als Sachspende beispielsweise den in der Großgemeinde lebenden Flüchtlingen oder den sozialen Netz von Trebur zugute.

Mit den Einnahmen unterstützt der Förderverein zahlreiche Projekte an der Lindenschule, beispielsweise im vergangenen Dezember einen Erste-Hilfe-Kurs und im November einen Theaternachmittag. Mehr als 170 Mitglieder hat der 2003 gegründete Förderverein, der in diesem Jahr einen neuen Herd für die Schulküche kaufen und das Projekt „Rent a Huhn“ an die Lindenschule bringen will – und damit vielleicht frische Eier.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“