Helm auf und ab mit dem Segway durch Mainz. Da kommt Freude auf. Foto: Luis Granitza

MAINZ – Die Innenstadt einmal aus anderer Perspektive. Das können Teilnehmer der regelmäßigen „Segway-Touren“ miterleben. Diese Art der Fortbewegung wird beim Besichtigen von Sehenswürdigkeiten immer beliebter. Ein Segway ist ein Transportmittel mit jeweils zwei Rädern auf einer Achse für eine Person. Der Trend kommt aus den USA.

Doch bevor es losgeht, üben die Teilnehmer erst einmal, mit einem Segway zu fahren. „Die Lenkung der Segways ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber ansonsten fährt man wirklich nur durch Gewichtsverlagerung. Man bremst und beschleunigt durch Gewichtsverlagerung“, so Thomas Grooteboer, Geschäftsführer von GT-Electronics. Manchmal kann es auch passieren, dass es Leute  mit dem Tempo übertreiben, stürzen und sich deshalb verletzen. Deshalb ist die Schulung vorher unabdingbar. Schließlich können die Segways bis zu 20 km/h schnell fahren. Auf der knapp dreistündigen Tour erleben die Teilnehmer fast alle Sehenswürdigkeiten in Mainz. In der Nähe des Gautors wird gestartet. Anschließend geht es weiter in Richtung Zitadelle und Römisches Theater. Nachdem die Tour den Fischtorplatz und den Winterhafen überquert hat, wird die Rheinseite gewechselt. An der Reduit in Kastel kriegen die Teilnehmer noch ein Freigetränk spendiert.

Nach einem Blick auf die Mainzer Innenstadt geht es zurück nach Mainz, schließlich am Dom vorbei, über den die Teilnehmer natürlich etwas erzählt bekommen. Darauf folgt der Schillerplatz und die bekannte St. Stephans Kirche: „Die einmaligen Chagall-Fenster dürfen natürlich nicht fehlen“, so Grooteboer. Die Touren finden zu jeder Jahreszeit statt, wenn die Witterung es zulässt.

Im Terminkalender dieser Zeitung sowie unter mainz.de sind die Tourdaten aufgeführt.

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