Tina Veigel, Martin Weidmann und Joachim Veigel (von links) bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: red

HEIDESHEIM – Kürzlich haben sich die Vertreter der Steinhöfelschule mit Ortsbürgermeister Martin Weidmann getroffen, um die Verträge zwischen der Ortsgemeinde und der Steinhöfelschule hinsichtlich der langfristigen Nutzung der Mühlschule zu unterschreiben. Nachdem der Rat zurecht gefordert hatte, in die Verhandlungen eingebunden zu werden, ist es nach nunmehr rund zweimonatigen Verhandlungen gelungen, ein für beide Parteien zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Der Vertrag ist unbefristet und beschränkt sich in seiner weiteren Planung hinsichtlich der Gestaltung der Mühlschule zunächst auf die Dauer von fünf Jahren. In diesem Jahr werden zunächst seitens der Ortsgemeinde eine provisorische Fluchttreppe und die Akustikdecken in den beiden angemieteten Geschossen eingebaut. Es folgen energetische Maßnahmen im Jahr 2018, wenn die Heizung und die Fenster erneuert werden. Weiterhin werden für das kommende Schuljahr noch Toiletten erwachsenengerecht umgebaut, so dass sowohl Hortkinder als auch die Schüler der Steinhöfelschule die Toiletten uneingeschränkt nutzen können.

Es ist vertraglich festgeschrieben, dass im jährlichen Turnus Verhandlungen über weitere Baumassnahmen bzw. über den Verkauf des Gebäudes an die Steinhöfelschule erfolgen. Die Vereine sollen weitestgehend im Mühlschulgebäude beherbergt bleiben. Die Steinhöfelschule ist an einer kooperativen Zusammenarbeit mit den Vereinen sehr interessiert.

Weidmann sprach in seiner kurzen Ansprache von einem guten Tag für Heidesheim. Er wies nicht nur auf den positiven wirtschaftlichen Aspekt für die Gemeinde Heidesheim hin. Der Verbleib der Steinhöfelschule in Heidesheim bedeutet auch für die Gewerbetreibenden eine Belebung der Ortsmitte und damit für die Metzger, Bäcker, Schreibwarengeschäfte und den sonstigen Einzelhandel im Ort eine Belebung ihrer Geschäfte.

 

Teilen