Start Finthen Militärpatrouille der Reservistenkameradschaft Finthen am 20. Mai

Militärpatrouille der Reservistenkameradschaft Finthen am 20. Mai

Finthen – „Tradition heißt nicht, Asche zu bewachen, sondern die Glut anzufachen“ (Benjamin Franklin), und in diesem Sinne wird es wieder eine Rheinhessische Militärpatrouille geben, schon traditionell in der Gemarkung Finthen und auch schon traditionell organisiert von der Reservistenkameradschaft Finthen. Die Militärpatrouille, sie findet am Samstag, dem 20. Mai 2017 statt, ist als Wettkampf zwischen eingeladenen Gruppen ein attraktiver Bestandteil der freiwilligen Reservistenarbeit, können doch die Reservistinnen und Reservisten beweisen, dass sie von dem, was sie einmal gelernt haben, nichts verlernt haben.

Die Wettkampfpalette reicht vom Schießen über Erste Hilfe und Aufgaben im Katastrophen- und Kriseneinsatz bis hin zu Sicherheitspolitischen Denkaufgaben. So ein Wettkampf ist nicht nur eine spannende Sache, ein Wettkampf stärkt auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Viele Reservistinnen und Reservisten kennen sich seit Jahren und freuen sich, Bekanntschaften aufzufrischen oder auch neue zu knüpfen. Bei allem Konkurrenzdenken steht doch die Kameradschaft im Vordergrund, immer noch einer der zentralen Werte der Soldaten.

Militärische Wettkämpfe haben eine große Tradition, es gibt große, fast olympische Dimensionen erreichende wie jedes Jahr in Mönchengladbach und kleinere, fast intime wie die Rheinhessische Militärpatrouille in Finthen. In Mönchengladbach fungiert der Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Schirmherr, in Finthen der Ortsvorsteher Herbert Schäfer.

Und noch etwas: es sind keine Veteranen, die sich in Abenteuerspielen messen, sondern Frauen und Männer, die im Bewusstsein des Notwendigen mangels echter Einsätze ihren Leistungsstand erkennen wollen. Die Notwendigkeit liegt vor allem darin, dass sich unsere Wertegemeinschaft auch auf Gefahren vorbereiten muss, die wir uns heute nicht vorstellen können oder die uns nicht plausibel erscheinen. Es sind die nach Rumsfeld „un-known unknowns“. Sollte so etwas auftreten, ist es für eine Reaktion vom Nullpunkt aus wahrscheinlich zu spät. Auch dafür brauchen wir Reservisten.

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