Freuen sich über die mobile Werbefläche: Christine Oschmann, Uwe Vilz, Lieselotte Vaupel, Mediaberater Mats Kauert und Hospizbegleiterin Petra de Wall (von links) bei der Präsentation auf dem MVG-Betriebshof. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Wer im Mainzer Stadtgebiet unterwegs ist, dem fällt es vielleicht auf: Ein Bus der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) ist mit einer speziellen, auf der Rückseite platzierten Werbung unterwegs. Mit dem Slogan „Einsteigen ins Ehrenamt“ wirbt die Mainzer Hospizgesellschaft um ehrenemtliche Helfer und Unterstützer.

„Die Möglichkeiten, sich im Mainzer Hospiz ehrenamtlich zu engagieren, sind vielfältig“, informierten Uwe Vilz, Geschäftsführer der Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus, und die Vorsitzende Lieselotte Vaupel bei der Präsentation der durchaus ungewöhnlichen Werbemaßnahme auf dem Betriebsgelände der MVG.

Helfer braucht die Hospizgesellschaft für die ambulante Begleitung von schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen, in der ambulanten Begleitung von Familien mit schwerst erkrankten Kindern und Jugendlichen, aber auch in der alltäglichen Arbeit, beispielsweise beim Postversand, der Bildungs- oder Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Bereichen mehr.

„Da unsere Begleitungsangebote immer stärker wahrgenommen werden, benötigen wir dringend weitere Menschen, die bereit sind, sich ehrenamtlich zu betätigen. Wir hoffen, mit dieser Werbung auf einem Bus noch stärker auf unsere Anliegen aufmerksam machen zu können“, erläuterte Uwe Vilz weiter. Gebucht hat die Hospizgesellschaft die Werbung für ein halbes Jahr. Weitere Maßnahmen seien geplant, ergänzte Christine Oschmann, stellvertretende Vorsitzende der Mainzer Hospizgesellschaft.

Die Mainzer Hospizgesellschaft wurde 1990 als ambulantes Hospiz gegründet. Etwa 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie ein großes Team Ehrenamtlicher kümmern sich heute um die Belange der Patienten und deren Angehöriger.

Darüber hinaus engagiert sich die Gesellschaft mit Beratungen, Fortbildungen und Vorträgen bis hin zu Aufklärungsarbeit in Schulen und medizinischen Einrichtungen. Seit 2016 begleiten die Mitarbeiter Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Säugling, Kind oder Jugendlichen ab der Diagnose und während der oft jahrelangen Erkrankungsphase.

Weitere Informationen gibt es unter www.mainzer-hospiz.de.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“