Die Albert-Schweitzer-Grundschule in Ginsheim ist als „Gesundheitsfördernde Schule“ zertifiziert. Foto: Ralph Keim

GINSHEIM – Bereits seit dem Schuljahr 2010/2011 legen Schulleitung und Kollegium der Albert-Schweitzer-Grundschule großen Wert auf die Gesundheit aller – sowohl der Schüler als auch der Lehrer. Dieses Engagement wurde jetzt belohnt: Hessens Kultusminister Alexander Lorz überreichte Schulleiterin Cornelia Hirsch und deren Stellvertreterin Anja Albert ein Zertifikat, dass die Albert-Schweitzer-Schule offiziell als „Gesundheitsfördernde Schule“ ausweist.

Dem fünf Jahre gültigen Zertifikat vorausgegangen waren in den vergangenen sieben Jahren zahlreiche Maßnahmen, Projekte und Teilzertifikate, die die Schüler dem Kultusminister und zahlreichen weiteren Ehrengästen anhand einer kleinen Ausstellung erläuterten. Der hohe Besuch aus Wiesbaden war sichtlich beeindruckt, als er sich die Fotos anschaute, auf denen Kinder zu sehen waren, die vegetarisch kochen und frischen Obstsalat und Gemüsewaffeln zubereiten.

„Außerdem hatten wir beispielsweise einen pädagogischen Tag zum Thema gesunde Ernährung“, ergänzte Schulleiterin Hirsch. Auf dem Weg zur „Gesundheitsfördernden Schule“ seien das sich Bewegen, das Achten auf die Ernährung und das Erreichen der Schule zu Fuß fest verankert worden. „Außerdem sind wir Kooperationen mit der TSV Ginsheim und dem VfB Ginsheim eingegangen“, erläuterte Schulsportleiterin Anke Schildwächter.

Mitgebracht hatte Kultusminister Lorz mehr als bloß die gerahmte Urkunde. Ein Schild mit dem Hinweis auf eine „Gesundheitsfördernde Schule“ dürfte bereits angebracht sein. Die 500 Euro sollen in entsprechende Projekte investiert werden. Außerdem gab es vom Ministerium ganz viele Schaumstoffbälle und vom Staatlichen Schulamt eine hölzerne Wippe.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“