Drei starke Mainzer Frauen: v.l. Uta Schmitt, Ursula Groden-Kranich, Sabine Flegel. Foto: Helene Braun

Finthen – Drei starke Mainzer Frauen präsentierten sich beim 14. Frühlingsempfang der CDU im Atrium Hotel in Finthen. Uta Schmitt, die CDU-Vorsitzende des Ortsvereins, Sabine Flegel, die Kreisvorsitzende und Bundestagsmitglied und -kandidatin Ursula Groden-Kranich. Der Bundeswahlkampf ist zurzeit das heiße Thema, hier wie anderswo in Mainz.

Groden-Kranich berichtete aus dem Bundestag und von ihren Bemühungen um die Gleichstellung von Frau und Mann. Der Rheinland-pfälzische CDU-Generalsekretär, Patrick Schnieder, blickte auf die Bundestagswahl und machte Positionen der CDU bekannt. Fragen stellen konnten die Gäste im Anschluss unter Moderation von Ludwig Holle, Mittelstandsvereinigung der CDU, MIT.

Nach dem Wunsch von Uta Schmitt soll sich Groden-Kranich für einen zweiten Autobahnanschluss in Finthen in Berlin einsetzen. Schmitt setzt dabei auch auf Schnieder, der ebenfalls Bundestagsmitglied ist und dort im Verkehrsausschuss sitzt. Schmitt sagte: „Dass auf der Römerquelle nur 2000 Menschen wohnen, ist längst Vergangenheit und Schnee von gestern, Finthen ist mittlerweile auf 15.000 Einwohner angewachsen.“ Die Verkehrsberuhigung sei ihr ein sehr wichtiges Anliegen bei der Zahl von 25.000 Autos, die täglich die Ortsdurchfahrt passieren. Im Zuge des Ausbaus des Mainzer Rings solle nun endlich der lang ersehnte Autobahnanschluss Römerquelle kommen. Und auch eine Umgehungsstraße sei zwingend notwendig.

Glücklich waren alle politischen Vertreter über den Wahlsieg im Saarland. „Das gibt uns Rückenwind und ist das richtige Signal“, sagte Schnieder. Uta Schmitt verkündete auch die Kandidaten für die Wahl der Mainzer Dezernenten. „Gerd Schreiner hat sich bereit erklärt, als Baudezernent zu kandidieren, Ludwig Holle als Finanzdezernent und Claudia Sieber als Sozialdezernentin. Ich hoffe, dass die Kompetenz hier Vorrang hat vor dem Parteibuch.“

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