Um größere Freiflächen zu erhalten, sind bei der Neuvergabe die Grabfelder für Erdbestattungen auch in Laubenheim in der Auswahl eingeschränkt. Foto: Helene Braun

Laubenheim – Auch der Laubenheimer Friedhof ist in den Planungen des Wirtschaftsbetriebs ein Thema. Mittlerweile werden hier wie in ganz Mainz – mit kleinen prozentualen Unterschieden – 70 Prozent der Bestattungen als Urnenbestattungen gewünscht. Erdgräber werden nur noch zu 30 Prozent nachgefragt. 1995 noch war es genau umgekehrt. Die Folgen: Erdgräber verschwinden nach und nach aus dem Gesamtbild und es entsteht ein „Flickenteppich“, wie Sebastian Trüb vom Wirtschaftsbetrieb dem Ortsbeirat mitteilte. Andererseits ist nicht genug Platz für Kolumbarienwände und andere Bestattungsformen wir Baumgräber.

Trüb: „Jährlich werden in Laubenheim 16 Erdgräber aufgegeben und sechs neu erworben, das heißt, die Belegungsdichte nimmt rapide ab.“ 21 Urnengräber, die neu erworben werden, stehen dem gegenüber. Um größere Freiflächen zu erhalten, sind bei der Neuvergabe die Grabfelder für Erdbestattungen in der Auswahl beschränkt. Wer aber ein Familiengrab sein Eigen nennt, muss dies nicht in absehbarer Zeit aufgeben. Die Einschränkung betreffe nur Neuvergaben, so Trüb.

Die Friedhofsmauer ist stark beschädigt und werde demnächst ersetzt, kündigte Sebastian Trüb weiter an.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.