Start Trebur Ehrenamtliche Helfer für Flüchtlinge gesucht

Ehrenamtliche Helfer für Flüchtlinge gesucht

Mit einem Informationsabend warb die Gemeinde um ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe. Denn mit der Eröffnung der neuen Gemeinschaftsunterkunft im März werden knapp 100 weitere Flüchtlinge kommen.

„Geplant ist, dass die Unterkunft am 1. März ihrer Bestimmung übergeben wird“, informierte Christian Kopp. Der beim Diakonischen Werk beschäftigte Sozialarbeiter ist der Flüchtlingskoordinator auf Landkreisebene und wird in der neuen Unterkunft ein Büro bekommen. „Auch die in Trebur ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Engagierten werden hier einen eigenen Raum bekommen.“
Nach Einschätzung von Christian Kopp wird es allerdings einige Zeit dauern, bis die neue Unterkunft in Trebur voll belegt ist. Denn zurzeit kommen wöchentlich maximal 15 Flüchtlinge im Landkreis Groß-Gerau an. „Vor gut einem Jahr hatten wir bis zu 120 Menschen pro Woche.“

Derzeit leben in der Groß-Gemeinde Trebur 130 Flüchtlinge, die überwiegend in Astheim untergebracht sind. Betreut werden sie von einem „harten Kern“ ehrenamtlich tätiger Bürger, was im Rathaus koordiniert wird. Doch ganz gleich, ob die Flüchtlinge bereits seit mehr als einem Jahr in Trebur leben oder gerade erst ankommen: Sie müssen betreut werden.

Die ehrenamtlich engagierten Betreuer und Helfer begleiten Flüchtlinge auf Behördengängen. Sie erklären den Inhalt von schwer verständlichen Dokumenten und Briefen, telefonieren mit Ämtern, begleiten zu Arztterminen. Sie geben Deutschkurse und stellen die Menschen auch einmal in Vereinen vor.
Wer Interesse hat, wende sich an Karola Baumbusch, Telefon 06147/208-66 oder Mail karola.baumbusch@trebur.de oder an Gaby Wiffler, Telefon 06147/208-77 oder Mail
gaby.wiffler@trebur.de. Wer Sachspenden leisten möchte, soll dies zunächst per Mail unter spenden-fluechtlinge-trebur@web.de ankündigen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“