Bürgermeister Rainer Becker (rechts) eröfffnete den „AllerWeltsTreff“. Foto: Ralph Keim

Der Budenheimer „AllerWeltsTreff“ in der Binger Straße ist eröffnet. Die soziale Einrichtung trägt den Beinamen „Nashorn“, womit an das „Budenheimer Nashorn“ erinnert, das vor mehr als 100 Jahren in der Region gefunden worden. Entsprechend ziert der Kopf eines (neuzeitlichen) Nashorns das Eingangsschild.

Und das brachten Bürgermeister Rainer Becker und die Leiterin der Einrichtung, Magda Dewes, im Rahmen der feierlichen Eröffnung mit Tag der offenen Tür kürzlich an. Der „AllerWeltsTreff“ dient dazu, die Bürger der Kommune zusammen zu führen. Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sind dazu eingeladen, sich hier zu treffen.
Bürgermeister Becker erinnerte in seiner Rede daran, dass in Budenheim gut 60 Nationen eine neue Heimat gefunden haben, darunter auch etliche Flüchtlinge, von denen zahlreiche zur Eröffnung gekommen waren. Entsprechend multikulturell war das Büfett, an dem sich die Besucher nach den Reden gütlich taten.

Der „AllerWeltsTreff“ geht auf eine Initiative des Arbeitskreises „Miteinander der Kulturen“ zurück. Der Arbeitskreis war und ist in Budenheim mit einigen Integrationsprojekten aktiv. Mit dem „AllerWeltsTreff“ verfügt der Arbeitskreis jetzt über eine eigene Begegnungsstätte. Möglich war dies auch, weil die frühere Gaststätte in der Binger Straße 16 als solche nicht mehr geplant war. Somit hat „Nashorn“ nicht nur ansprechende Räume, sondern auch eine Theke und eine bestens ausgestattete Küche. Außerdem verfügt Caritas-Sozialarbeiter Sebastian Schlitz hier über ein Büro verfügen und für Beratungen zur Verfügung stehen.

Das namensgebende „Budenheimer Nashorn“ wurde 1911 gefunden. Im wurden etwa 20 Millionen Jahre zugeordnet. Mit 85 Zentimtern Größe ist dieses Nashorn freilich nicht mit den Kolossen der Gegenwart vergleichbar. Das „Budenheimer Nashorn, ist im Senckenberg-Museum zu sehen, im Naturhistorischen Museum Mainz die Kopie.
Der „AllerWeltsTreff“ hat montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr geöffnet. Sebastian Schlitz ist montags von 9.30 bis 12 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr anzutreffen.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“