Vertreter der AG Textilien mit dem neuen Textilführer „öko fair shoppen in Mainz“. Fotos: Loreen Fetthauer

Mainz – Kürzlich wurde der neue Textilführer „öko fair shoppen in Mainz“ vorgestellt. Erstellt hat ihn die AG Textilien, bei der auch Gisela Apitzsch, Referentin für gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Mainz, mitgearbeitet hat. Der in einer Auflage von 10.000 Exemplaren gedruckte „Öko-faire Textilführer“ listet 34 Geschäfte auf, die mindestens eines oder gar mehrere der erfragten ökologischen und fairen Siegel anbieten.

Die oftmals unmenschlichen Produktionsbedingungen in der Bekleidungsindustrie haben dazu geführt, dass das Bewusstsein im Umgang mit Textilien wächst. Immer mehr Menschen wollen verantwortungsvoll einkaufen. Im Mittelpunkt stehen dabei Sozial- und Umweltstandards, die es im Textilbereich gibt. Aber auch das Angebot an Second-Hand und Kleidertausch-Börsen sowie neue und innovative Ideen aus der Textilbranche wurden mit aufgenommen.

Auch das Mainzer Repair Café in der Windmühlenschule unter Leitung von Gisela Apitzsch bietet die Möglichkeit zum Kleidertausch. Hier kann man außerdem auf die Unterstützung von ehrenamtlichen Reparaturexperten bei der Instandsetzung von Alltagsgegenständen, Elektrogeräten und elektronischen Geräten wie auch Fahrrädern setzen, sich im Umsonstlädchen bedienen und dort nicht mehr Benötigtes aus dem eigenen Haushalt abgeben. Neu ist, dass im Repair Café nun auch Bilderbücher, Kinderbücher und gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden können, damit sie Kindern aus einkommensschwachen Familien zugute kommen.

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