AKK – Der lange geforderte Neubau für die sanierungsbedürftige Albert-Schweitzer-Schule für Lernhilfe in der Kostheimer Siedlung steht ganz oben auf der Prioritätenliste der drei Ortsbeiräte für den gemeinsamen AKK-Haushalt. Das machten nun die Sitzungen der AKK-Finanzkommission und der Ortsbeiräte im Kasteler Bürgerhaus deutlich. „Es gibt einen erheblichen Investitionsstau bei den Schulen, der insgesamt in Wiesbaden rund 400 Millionen Euro beträgt“, klagte Hartmut Bohrer (AUF Kastel). Neben der Albert-Schweitzer-Schule betreffe das auch die Kasteler Gustav-Stresemann-Schule, die nun schon zwei Außenstellen hat. Zudem wird etwa an der IGS Wilhelm-Leuschner-Schule immer noch in Pavillons aus den 60er-Jahren unterrichtet, die eigentlich nach zehn Jahren abgerissen werden sollten. „Die AKK-Schulen müssen insgesamt ein stärkeres Gewicht im AKK-Haushalt haben“, forderte Bohrer. Ganz oben auf der Amöneburger Wunschliste für den AKK-Haushalt steht die Sanierung und Erweiterung der Fröbelhalle inklusive energetischer Ertüchtigung, Berücksichtigung des Brandschutzes und Erneuerung der Beschallungsanlage. Auf der Kasteler Prioritätenliste weit vorne stehen Planungsmittel für den Neubau des Bürgerhauses sowie für die Gestaltung der Storage-Station. Auch die Schaffung barrierefreier Zugänge am Kasteler Bahnhof und der vierspurige Ausbau der Boelckestraße haben höchste Priorität. Die weiteren wichtigsten Kostheimer Punkte sind die Bereitstellung von Mitteln für einen Jugendtreff, für die Mainufergestaltung vom Aussichtsturm bis zur Lache, für die Fußgängersicherung entlang des Floßhafens und für den zweiten Bauabschnitt am Viktoriaplatz. Gegen den vierspurigen Ausbau der Boelckestraße spricht sich allerdings weiter der Kasteler AUF aus. „Wir erwarten dadurch keinerlei Entlastung“, erläuterte Fraktionssprecher Hartmut Bohrer. „Der Stau wird dadurch lediglich kürzer und breiter werden.“ Auf die Haushaltsvorgaben ging Kämmerin Juliane Schmertmann ein. „Oberstes Ziel ist ein ausgeglichener Ergebnishaushalt, sonst kriegen wir Schwierigkeiten mit der Aufsichtsbehörde.“ Aufgrund der guten Gewerbesteuereinnahmen gebe es aber keine Konsolidierungsvorgaben. Bei den Investitionen gelte weiter die Nettoneuverschuldung Null. Die Kämmerin stellte aber eine Erhöhung der Mittel für die Investitionen und auch für die Instandhaltungen in Aussicht. Der weitere Zeitplan: Am 26. September beschließt der Magistrat den Haushaltsentwurf. Bis 6. Oktober werden die Ortsbeiräte angehört. Am 21. Dezember beschließen der städtische Finanzausschuss und anschließend die Stadtverordnetenversammlung den Doppelhaushalt 2018/2019.

AKK – Der lange geforderte Neubau für die sanierungsbedürftige Albert-Schweitzer-Schule für Lernhilfe in der Kostheimer Siedlung steht ganz oben auf der Prioritätenliste der drei Ortsbeiräte für den gemeinsamen AKK-Haushalt.

Das machten nun die Sitzungen der AKK-Finanzkommission und der Ortsbeiräte im Kasteler Bürgerhaus deutlich. „Es gibt einen erheblichen Investitionsstau bei den Schulen, der insgesamt in Wiesbaden rund 400 Millionen Euro beträgt“, klagte Hartmut Bohrer (AUF Kastel). Neben der Albert-Schweitzer-Schule betreffe das auch die Kasteler Gustav-Stresemann-Schule, die nun schon zwei Außenstellen hat. Zudem wird etwa an der IGS Wilhelm-Leuschner-Schule immer noch in Pavillons aus den 60er-Jahren unterrichtet, die eigentlich nach zehn Jahren abgerissen werden sollten. „Die AKK-Schulen müssen insgesamt ein stärkeres Gewicht im AKK-Haushalt haben“, forderte Bohrer.

Ganz oben auf der Amöneburger Wunschliste für den AKK-Haushalt steht die Sanierung und Erweiterung der Fröbelhalle inklusive energetischer Ertüchtigung, Berücksichtigung des Brandschutzes und Erneuerung der Beschallungsanlage. Auf der Kasteler Prioritätenliste weit vorne stehen Planungsmittel für den Neubau des Bürgerhauses sowie für die Gestaltung der Storage-Station. Auch die Schaffung barrierefreier Zugänge am Kasteler Bahnhof und der vierspurige Ausbau der Boelckestraße haben höchste Priorität.
Die weiteren wichtigsten Kostheimer Punkte sind die Bereitstellung von Mitteln für einen Jugendtreff, für die Mainufergestaltung vom Aussichtsturm bis zur Lache, für die Fußgängersicherung entlang des Floßhafens und für den zweiten Bauabschnitt am Viktoriaplatz. Gegen den vierspurigen Ausbau der Boelckestraße spricht sich allerdings weiter der Kasteler AUF aus. „Wir erwarten dadurch keinerlei Entlastung“, erläuterte Fraktionssprecher Hartmut Bohrer. „Der Stau wird dadurch lediglich kürzer und breiter werden.“

Auf die Haushaltsvorgaben ging Kämmerin Juliane Schmertmann ein. „Oberstes Ziel ist ein ausgeglichener Ergebnishaushalt, sonst kriegen wir Schwierigkeiten mit der Aufsichtsbehörde.“ Aufgrund der guten Gewerbesteuereinnahmen gebe es aber keine Konsolidierungsvorgaben. Bei den Investitionen gelte weiter die Nettoneuverschuldung Null. Die Kämmerin stellte aber eine Erhöhung der Mittel für die Investitionen und auch für die Instandhaltungen in Aussicht. Der weitere Zeitplan: Am 26. September beschließt der Magistrat den Haushaltsentwurf. Bis 6. Oktober werden die Ortsbeiräte angehört. Am 21. Dezember beschließen der städtische Finanzausschuss und anschließend die Stadtverordnetenversammlung den Doppelhaushalt 2018/2019.

Teilen
Vorheriger ArtikelKultur-Stiftung Gi-Gu hat sich offiziell gegründet
Nächster Artikel„Ganz Deutschland schaut auf Laubenheim“
Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.