Gut gelaunt präsentierten sich die Genossen beim Gruppenbild: Kämmerer Axel Imholz, Ortsvereinsvorsitzender Rainer Schuster, Bundestagskandidat Simon Rottloff, Unterbezirksvorsitzender Dennis Volk-Borowski, Ortsvorsteherin und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel sowie Fraktionsvorsitzender Christoph Manjura (von links). Foto: Oliver Gehrig

Kastel – Auch bei der Kasteler SPD ist der positive Martin-Schulz-Effekt spürbar. Das machte der Politische Aschermittwoch im Bürgerhaus deutlich, zu dem sich rund 70 auffallend gut gelaunte Sozialdemokraten und Freunde der SPD zum Heringsessen trafen. „Wir sind in guter Stimmung seit der Martin-Schulz-Kandidatur“, bestätigte der Wiesbadener Vorsitzende  Dennis Volk-Borowski. Alleine die Wiesbadener SPD habe seitdem einen Mitgliederzuwachs von 60 neuen Genossen. „Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Der Vorsitzende ging auch auf die schwierigen Wiesbadener Koalitionsverhandlungen ein. „Von den linken Grünen bis zur rechten CDU ist ein breites Spektrum abzudecken.“ Die Wiesbadener Kenia-Koalition bezeichnete er als „offene Beziehung mit dem Recht auf Seitensprung“.
Fraktionsvorsitzender Christoph Manjura bezeichnete die Kasteler SPD als „wunderbar funktionierende Gemeinschaft“. Er sprach sich gegen Populismus und Fremdenfeindlichkeit aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel sei im Krisenmanagement der Flüchtlingskrise abgetaucht. Kanzlerkandidat Martin Schulz stehe dagegen für Glaubhaftigkeit und mehr soziale Gerechtigkeit. „Er ist gradlinig und spricht über das, was die Menschen bewegt“, betonte Manjura. Kernthemen seien die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Sanierung von Schulen, Straßen und Brücken sowie eine anständige Bezahlung für alle Jobs, auch für die Pflegeberufe und für die Kindererziehung. „Martin Schulz hat es aus eigener Kraft immer wieder geschafft, aufzustehen und sich für andere einzusetzen“, sagte Manjura.

Ortsvorsteherin Christa Gabriel ging auf ihr neues Amt als Stadtverordnetenvorsteherin ein. „Ich hatte einen Riesenrespekt vor dem Amt, aber jetzt weiß ich, was sich dahinter verbirgt.“ Es sei nicht einfach, acht Fraktionen im Parlament zu koordinieren. Es sei zudem eine Gradwanderung, als Ortsvorsteherin und als Stadtverordnetenvorsteherin möglichst viele Veranstaltungen abzudecken. Aber sie habe es sich zur Aufgabe gemacht, alle 26 Wiesbadener Stadtteile kennenzulernen.

Ausgesprochen gut gelaunt war auch der Kasteler SPD-Vorsitzende, Stadtrat Rainer Schuster. Er begrüßte auch den Amöneburger Ortsvorsteher Rainer Meier und den Bundestagskandidaten Simon Rottloff, der zugleich Vorsitzender der Dachorganisation Wiesbadener Karneval (Dacho) ist. Schuster zog eine kurze Bilanz der fünften Jahreszeit. Die Ordensverleihung in der Ortsverwaltung Kastel und Kostheim habe sich bewährt. Die Gewährleistung der Sicherheit beim AKK-Umzug habe sehr gut funktioniert. „Insgesamt war es eine wunderbare Zeit, aber auch sehr anstrengend“, bilanzierte Schuster.

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