OB Michael Ebling und weitere Mandatstraeger unterschiedlicher Parteien waren dabei. Foto: Joachim Alt

Hechtsheim – Am 06.06.2018 stürzte ein Flugzeugteil (1,6 m lang und ca. 2 kg schwer) in den Garten von Thomas Weyer in Hechtsheim. Zum Glück kam bei diesem Vorfall kein Mensch zu Schaden. Am 25.08.2018 hatten die Hechtsheimer nun Gelegenheit, sich am Informationsstand des Arbeitskreises gegen Fluglärm Mainz-Hechtsheim umfassend über den Sachverhalt und die Hintergründe zu informieren. Ausdrücklich begrüßt wurden der Oberbürgermeister Michael Ebling sowie die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner, Thomas Weyer und weiterer Mandatsträger sowie Einwohner aus unterschiedlichen Stadtteilen und aus Rheinhessen, die Ihre Solidarität bekundeten. Alle unterstützen die Forderung nach Aufklärung und mehr Transparenz.

In diesem Fall wurde nur dank der Hartnäckigkeit von Thomas Weyer und der Bürgerinitiativen gegen Fluglärm der Vorfall näher untersucht. Zur Verantwortung wurde die Fluggesellschaft allerdings nicht gezogen und weitere Informationen wurden den Bürgern versagt. Bettina Appelt und Joachim Alt sagen: „Fliegen ist heute günstiger als Zug fahren! – Warum? Weil wir, die Steuerzahler, die Luftfahrtindustrie mit unseren Steuergeldern subventionieren. Dafür verantwortlich sind unsere Politiker, die der Bevölkerung nette Häppchen hinschmeißen, damit wir nicht aufmucken.“

Das viele Fliegen verstärke den Klimawandel und das CO2 Loch in der Atmosphäre werde immer größer. Der Arbeitskreis gegen Fluglärm Mainz-Hechtsheim appelliert daher an alle Flugreisenden, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und das Flugzeug nur dann zu benutzen, wenn es unbedingt notwendig ist.

Am 12.09. findet ein überfraktionelles Treffen von 50 Politikern in Berlin statt, um über neue Bestimmungen im Fluglärmgesetz zu beraten. Unter anderem ist auch MDB Tabea Rößner bei diesem Treffen dabei. Am Montag davor, 10.09. laden die Initiativen Bürgerinnen und Bürger am Flughafen Frankfurt zur Montagsdemo um 18.00 Uhr ein, um zum Ausdruck zu bringen, dass ein neues Fluglärmschutzgesetz dringend nötig ist. Treffpunkt: 17.15 Uhr Mainzer Hauptbahnhof.

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