Ende April waren die Kinder mit ihren Eltern zu Gast an der Paul-Baumann-Sternwarte der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft (AAG) in Mainz. Foto: Andreas Imse

Ebersheim – Die zweite Weltraummission des deutschen Astronauten Alexander Gerst im Juni dieses Jahres wirft in der katholischen Kita St. Laurentius in Mainz-Ebersheim ihre Schatten voraus. In einem besonderen Projekt beschäftigen sich die Kinder mit Raumfahrt und Weltraumforschung. Ende April waren sie mit ihren Eltern zu Gast an der Paul-Baumann-Sternwarte der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft (AAG) in Mainz. Dort schauten sie durch ein Teleskop den Mond an. „Der sieht ja aus, wie Käse!“, kommentierten die Kinder spontan die von Kratern übersäte Mondlandschaft.

Peter Fischer von der AAG erklärte den Kindern, wo die Krater herkommen, wie die Mondphasen entstehen und vermittelte ihnen eine Vorstellung von der Größenverhältnisse von Mond und Erde und deren Abstand im Weltall. “Da die AAG regelmäßige Beobachtungsabende anbietet, wird das für Kinder und Eltern ganz sicher nicht der letzte Besuch gewesen sein”, versichert Erzieherin Regina Imse von der Kita St. Laurentius.

Die kommenden Wochen bis zum Start der Rakete, die Gerst zur Internationalen Raumstation bringen wird, werden für die weltraumbegeisterten Kinder mit weiteren Aktivitäten, wie dem Bau einer eigenen „Raumstation“ oder der Einrichtung eines Planetenweges, angefüllt sein. Ist Gerst erst im Weltraum, soll der Versuch gemacht werden, die ISS am Abendhimmel zu sichten. Mit Hilfe von Funkamateuren wollen die Kinder dann auch selbst Funksignale von “Astro-Alex” auffangen.

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