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Baustellenrundgang im KUZ: Ende des Jahres soll das Kulturzentrum wieder als Veranstaltungsort zur Verfügung stehen. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Viele Jahrzehnte war das KUZ eine Institution, stand für legendäre Partys und tolle Konzerte. Doch seit mehr als zwei Jahren ist das KUZ nun schon geschlossen, seit knapp einem Jahr wird es umgebaut und saniert. Jetzt informierten sich Oberbürgermeister Michael Ebling und Bürgermeister Günter Beck bei einem Baustellenrundgang über den Fortschritt des Großprojekts.

Dabei erläuterte Daniel Gahr, Geschäftsführer der für die Bauarbeiten verantwortlichen Zentralen Beteiligungsgesellschaft Mainz (ZBM), dass es eine Verzögerung von rund zwei Monaten gegeben habe. Innerhalb des Mauerwerks seien Altlasten entdeckt worden. Diese zu entfernen und zu entsorgen, habe rund 100000 Euro gekostet. Die Gesamtkosten liegen bei rund sechs Millionen Euro lägen. Die gute Nachricht: Ende des Jahres soll das neue KUZ an die Mainzplus Citymarketing GmbH übergeben werden.

Dann kann es unter der Verantwortung von Ulf Glasenhardt wieder weitergehen mit Partys und Konzerten. Doch ganz ohne KUZ muss Mainz bis dahin nicht auskommen. Denn die Veranstaltungsreihe „KUZ unterwegs“ wird es auch in diesem Jahr geben. Lesungen, Konzerte und Discopartys sollen zudem einen Vorgeschmack darauf geben, was die Fans vom neuen KUZ erwarten können. Detaillierte Programminfos dazu gibt es im Internet unter kulturzentrummainz.de.

OB Ebling zeigte sich zufrieden mit dem Baufortschritt und erinnerte daran, dass es der marode Zustand der Bausubstanz gewesen war, was den umfangreichen Umbau notwendig gemacht hat. Dafür wurde das Gebäude entkernt, das Dach entfernt und neu gebaut. Geschaffen wurde ein neuer, großer Saal mit rund 500 Quadratmetern Größe. Der Eingangsbereich wurde vergrößert. Im ersten Stock steht ein weiterer Saal mit 200 Quadratmetern Größe zur Verfügung.

Selbstredend, dass die komplette Technik und der Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht wurden. Außerdem wird das neue KUZ behindertengerecht zugänglich sein. Großen Wert wurde darauf gelegt, dass das neue KUZ nach außen noch viel mit dem alten, mit markanten Backsteinen gemauerten KUZ gemein hat.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“