Die Saalfastnacht beim Carneval-Verein Guntersblum bot zahlreiche Höhepunkte. An Fastnachtsonntag steht der Umzug an. Foto: Ralph Keim

GUNTERSBLUM – Drei Sitzungen, ein Kreppelkaffee und die Kinderfastnacht – und das alles innerhalb von drei Wochen. Die kurze Kampage hat die Narren und Aktiven des Carneval-Vereins Guntersblum ganz schön auf Trab gehalten.
Der Kreppelkaffe gab schon einmal einen Vorgeschmack: Die Sitzungen des CVG mit Sitzungspräsident Peter Muth ließen auch in dieser Kampagne keine Wünsche offen. Ob Vorträge, gesungene oder getanzte Fastnacht – das Dorfgemeinschaftshaus kam ein ums andere mal ins Schwanken ob des närrischen Feuerwerks, das der CVG zündete.

Inzwischen ist die Saalfastnacht 2018 zumindest beim CVG vorbei. Demnächst geht es auf die Straße. Denn an Fastnachtsonntag steht der große Umzug an. Er beginnt um 13.33 Uhr. Aufstellung ist im Bereich des Sportplatzes. Am Guntersblumer Marktplatz werden die einzelnen teilnehmenden Gruppen begrüßt und vorgestellt. Wie in den vergangenen Jahren prämiert der CVG wieder den schönsten Wagen und die schönste Fußgruppe. Die Pokale wurden vom CVG-Komitee und von den TV-Mäusen gespendet. Die Gewinner werden am Marktplatz bekannt gegeben, noch bevor sich der Umzug aufgelöst hat.
Selbstverständlich gibt es für den Umzug auch ein Zugplakettchen. Es kostet zwei Euro und ist beim Umzug bei den vielen Plakettenverkäufern erhältlich, die nicht zu übersehen sind. Der Erlös trägt dazu bei, den närrischen Lindwurm zu finanzieren und auch im kommenden Jahr wieder zu ermöglichen.
Und es lohnt sich noch aus einem anderen Grund, ein Plakettchen zu kaufen: Damit verbunden ist nämlich eine Verlosung. Erster Preis sind zwei Eintrittskarten für den Comedy-Abend mit der unnachahmlichen Woody Feldmann (ebenfalls bestens bekannt aus der Fastnacht) am 10. November. Mit diesem Comedy-Abend eröffnet der CVG auch in diesem Jahr die Kampagne.
Nach dem Umzug treffen sich alle Narren am Dorfgemeinschaftshaus zur Party. Die Landjugend Guntersblum sorgt für den passenden Sound. Der Eintritt ist frei.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“