Die Aktiven des Trommlerkorps der Wäschbächer-Kürassiergarde gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Foto: Ralph Keim

INGELHEIM – Die Posse hat in der Fastnachtszeit eigentlich eine lange Tradition. Doch längst steht die Aufführung eines humorvollen Theaterstücks nicht mehr im Programm der Fastnachtsvereine. Bei den Wäschbächern schon. In diesem Jahr begeisterte der Verein mit zwei Aufführungen des Dreiakters „Aspirin und Bratkartoffeln“ in der Alten Markthalle. Regie führte Hermann Ruch.

Im Mittelpunkt steht das Gasthaus „Zur Wäschbach“, das auch die Kulisse darstellte – übrigens mit dem Bild einer rauchenden Mona Lisa an der Wand. Eben hat man noch die Wirtin zugrabe getragen, da wird auch schon mächtig gestritten. Der Sohn der Wirtin, Siggi, muss als neuer Chef der Gaststätte mit einer Menge Schulden und der Kündigung von Kellnerin Barbara zurechtkommen.

Hoffnung setzt Siggi auf seinen „Filtettopf Wäschbach“. Die Eigenkreation soll in einer bekannten TV-Kochshow vorgestellt werden und damit die doch recht heruntergekommene Kneipe retten. Wenn da nicht Siggis halbseidene Schwester Monique wäre, die als Apothekerin nicht nur Aspirin unter die Leute bringt…

Mit Thomas Felde, Christine Gerhard, Michael Reble, Silvia Reble, Sigrun Bieser-Ruch und Uschi Cannas als Darsteller ging es also turbulent zu auf der Bühne der Alten Markthalle, was eindeutig mehr Zuschauer verdient hätte. Aber die kurze Kampagne hat einen dichtgedrängten Terminkalender zur Folge. Vor Beginn des Theaterstücks gaben die Aktiven des Trommlerkorps der Wäschbächer-Kürassiergarde und der Garde-Nachwuchs eine Kostprobe ihres Könnens.
Und so geht es bei den Wäschbächern in dieser Kampagne weiter: Am 8. Februar steigt in der Alten Markthalle die Altweibersitzung. Beginn ist um 19.11 Uhr.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“