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Nach den Ehrungen war die Bühne des Sironasaals voll. Foto: Ralph Keim

NIERSTEIN – Es war ein ereignisreiches Jahr, das hinter den Niersteiner Bürgern liegt: Ihr 1275-jähriges Bestehen feierte die Kommune im vergangenen Jahr, was beim Neujahrsempfang im Sironasaal selbstverständlich noch einmal einen breiten Raum einnahm.

Stadtbürgermeister Thomas Günther und Beigeordneter Tobias Bieker hielten abwechslend Rückschau: Die begann mit dem Neujahrsempfang im Januar 2017 und endete mit dem Weihnachtsmarkt und der Einweihung des Busbahnhofs im Dezember. Dazwischen gab es einiges, was nicht mit dem großen Stadtjubiläum und den vielen Festivitäten zu tun hatte.

Beispielsweise der „Brückengipfel“, bei dem Stadtbürgermeister Günther die Notwendigkeit einer neuen Rheinbrücke im südlichen Landkreis verdeutlichte. Auch die B 420-Umgehung und der Ausbau der B 420-Bahnunterführungen waren im vergangenen Jahr Thema, ebenso die Entwicklung des Rhein-Selz-Parks.

Unter zahlreichen Ehrengästen im Publikum saß an diesem Vormittag der frühere Landrat Claus Schick. Er wurde im vergangenen Sommer zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Das i-Tüpfelchen freilich war die Wahl von Lea Kopp zur Rheinhessischen Weinkönigin. Die ganze Stadt drückt ihr bereits jetzt schon die Daumen, wenn sie im September bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin antreten wird. Eine sehenswerte Bilderschau umrahmte den Rückblick.

Bei den Ehrungen füllte sich nach und nach die Bühne im Sironasaal. Denn zahleiche „… des Jahres 2017“ gab es mit Urkunden und Präsenten zu belohnen. „Gruppe des Jahres“ ist der neu gegründete „Midnight Ladies Supporter Club“, der bei den kommenden Veranstaltungen noch von sich Reden machen wird. „Gruppe des Jahres“ ist auch der Niersteiner Geschichtsverein, „Gewerbebetrieb des Jahres“ die Raiffeisen Warengenossenschaft. Über die Auszeichnung „Innovation des Jahres“ freute sich die Vinothek Philip Wedekind, während die „Zwitscherstubb“ zur „Straußwirtschaft des Jahres“ gekürt wurde.

Und weiter ging es: „Weingut des Jahres“ ist das Weingut Geschwister Schuch, „Beherbergungsbetrieb des Jahres“ die Gutsschänke „Glockenspiel“, „Gastronomie des Jahres“ die Weinwirtschaft Gehring. Zum „Ehrenamtler des Jahres“ wurde Reinhard Stange ernannt, der sich in der katholischen Pfarrei St. Kilian als ehrenamtlicher Vermögensverwalter engagiert.

Auch der Weltladen wurde mit der Auszeichnung „Ehrenamt des Jahres“ bedacht. Zum „Ehepaar des Jahres“ wurden Marion und Bernd Wegener ernannt, die mit ihrer gleichnamigen Stiftung seit 2013 die Seniorenbeauftragte der Stadt Nierstein finanzieren. „Mann des Jahres“ ist Norbert Engel, Vorsitzender der „Kilianos“, die den Neujahrsempfang musikalisch umrahmten. „Frau des Jahres“ ist Ingrid Freudenthal, Wirtschaftspatin und Organisatorin von „Kultur um 8“. Ursula Spieß und Marianne Teichert freuten sich über die Auszeichnung „Frauen des Jahres“. Sie kümmern sich um die Blumenkästen an der Rheinmauer. Weitere „Frau des Jahres“ ist Siggi Merz, die oft ältere Menschen im Johanneshaus besucht. Der Titel „Niersteiner des Jahres“ geht an Adam Kaczmarczyk, Bernhard Zych, Rexhep Bairami und Dennis Plaschke vom städtischen Bauhof.

Mit der „Niersteinerin des Jahres 2017“ endete der Ehrungsreigen. Und wer sonst als Weinkönigin Lea Kopp hätte diese Auszeichnung verdient?!

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“