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Die Kinder wünschen sich eine Matschanlage mit Wasserpumpe und Spielbereich von Herzen. Foto: Helene Braun

Finthen – Strahlende Kinderaugen könnten der Lohn sein, wenn den Kleinen der Kita An den Lehmgruben zu Weihnachten eine Matschanlage versprochen würde. Doch finanziell kann das der Förderverein allein nicht stemmen. Deshalb wird ein Sponsor gesucht, der eine größere Summe zur Verfügung stellt. „Wenn wir es schaffen, einen mittleren vierstelligen Betrag aufzubringen, können wir es schaffen“, sagt Anja Hoppe vom Förderverein. „Andernfalls bleibt es erstmal ein Traum.“

Zusammen mit Kerstin Hortig und Gudrun Kraus bildet sie die derzeit aktiven Mitglieder des 2015 gegründeten Fördervereins. Zusammen mit dem Elternausschuss unterstützt er die Kindertagesstätte in der täglichen pädagogischen Arbeit, stellt ein Bindeglied zwischen Eltern und Erziehern dar und er springt auch finanziell ein, um den Kindern eine schöne Kindergartenzeit zu ermöglichen. „Unser primäres Ziel ist es, in der Kita einen Mehrwert zu schaffen“, so Hoppe im Gespräch mit der Lokalen Zeitung.

Nun wissen auch die Kinder, dass heutzutage fast alle Kindergärten über eine Matschanlage mit Wasserpumpe und Spielbereich verfügen und wünschen sich dies von Herzen. Bei der öffentlichen Hand ist wenig zu holen. „Und aus dem jetzigen Kassenbestand können wir Spielgeräte ersetzen oder leichte bauliche Veränderungen vornehmen, aber bei einem solchen Großprojekt müssen auch wir passen“, bedauert Hoppe. „Schön wäre, wenn die Kinder bereits nächsten Sommer eine Matschanlage hätten.“ Die Sponsoren oder auch ein Großsponsor würden auf einem Schild verewigt.

Die Kinder haben eine Zeichnung angefertigt, auf der man gut erkennen kann, worum es geht, um ihrem Traum Ausdruck zu verleihen. Foto: red

Benötigt werden eine Wasserpumpe, wo die Kinder selbst Wasser pumpen können und zwei Becken, in die es fließt. Ein höheres für die Größeren, ein niedriges für die Kleinen. Die Kinder haben eine Zeichnung angefertigt, auf der man gut erkennen kann, worum es geht, um ihrem Traum Ausdruck zu verleihen. Bislang gibt es lediglich eine Nestschaukel und zwei Rutschtürme auf dem recht großen Gelände.

2010 wurde die städtische Kita als Provisorium auf dem Layenhof eröffnet und zog 2013 in die neuen Räume an den Lehmgruben. 96 Kinder besuchen die teiloffene Einrichtung. Morgens starten sie mit einem Sitzkreis und bearbeiten Themen nach Alter und Interessenlage, dann können sich die älteren Kinder frei bewegen und entweder den blauen Bauraum, den roten Rollenspielraum oder den grünen Kreativraum aufsuchen. Alles wäre wunderbar, wenn sie auch draußen genügend attraktive Spielmöglichkeiten fänden.

Wer spenden möchte, wende sich an Anja Hoppe, fvkitaandenlehmgruben@gmail.com.

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Helene Braun
Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig und seit 2014 Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.